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Wesenstest Aken 29./30.10.2011

Beitragslink: http://www.drc-leipzig.de/2011/12/wesenstest-aken-2930102011/
Erstellt am: 3. Dezember 2011

Wie fühlt sich unser Hund, wenn wir ihn auf die Suche nach einem Dummy schicken?! Er losrennt, ihn nicht auf Anhieb findet, er aber weiß, dass er doch hier irgendwo liegen muß?! Er versucht es links, dann rechts, rennt etwas weiter und dann, endlich, findet er das Suchobjekt und freut sich.
So in etwa fühlte ich mich, als ich am frühen Sonntag morgen durch Aken fuhr, auf der Suche nach dem Ort, an dem sich heute zeigen sollte, ob mein Hund ein labradortypisches Wesen hat.
Gleich bei Ankunft war klar: ich war nicht die Einzige, deren Nase am Morgen nicht zielgerichtet genug funktionierte bzw. deren Navigationssystem auch nicht so genau wusste, wo es denn nun eigentlich hingehen sollte. Dennoch kamen alle Mitstreiter pünktlich im Gelände an. Bei dem ersten Blick auf unser Prüfungsgelände, ein schönes Feld von Kiefern umgeben, war jedoch klar, dass die Mühe sich gelohnt hatte und dieser Ort wesentlich schöner war, als so manch ein Hundeplatz in der Stadt.
Der zuständige Richter, Klaus Karrenberg, die Organisatorin, Jennifer Elskamp und einige fleißige Helfer waren schon da, begrüßten alle Teilnehmer sehr freundlich und nach Sichtung aller Formalitäten ging schon der offizielle Teil los. Nein, erstmal sollte ein kurzer Schauer noch eine „Hau-Ruck-Zelt-Aufstellaktion“ erfordern, nach der auch ich endlich wach war. Als das Zelt stand, wie sollte es auch anders sein, kam die Sonne hinter den Wolken hervor, und wie es sich für eine schöne Veranstaltung gehört, sollte sie uns bis zum Ende auch mit vielen Sonnenstrahlen verwöhnen.
Um eines vorweg zu nehmen: alle Hunde haben an diesem Tag den Test bestanden, am Vortag wurden leider 2 Hunde noch vor Testbeginn zurück gestellt.
Die zu durchlaufenden Tests (Spiel, Menschenmenge, Geräusche, Schuss ect.) dürften den meisten Lesern bekannt sein. Mir war bei Start gar nicht klar, was heute eigentlich passieren sollte. Im Nachhinein sollte das auch wirklich gar keinen Nachteil darstellen, denn wir wurden alle sehr gründlich und ausführlich von Herrn Karrenberg über den Wesenstest informiert. Hervorzuheben ist allerdings Herr Karrenbergs Paradedisziplin: das „Kuscheltier aus dem Wald hüpfen und schütteln“, das führte bei näherer Betrachtung meinerseits zu heftigen Lachanfällen. Leider musste dem Kuscheltier am Ende des zweiten Tages der Kopf wieder angenäht werden.
Überhaupt war gute Laune und ein Spaß am Rande der ständige Begleiter an diesem Tag und so vergingen die Stunden, mitten auf einem Feld bei Aken, recht schnell.
Interessant waren die einzelnen Beurteilungen der Hunde: wer gut zugehört hat, der konnte mit Sicherheit wesentlich mehr mit nach Hause nehmen als einen auf sein Wesen geprüften Hund mit schriftlicher Beurteilung: nämlich eine Menge wirklich hilfreicher und praktischer Erziehungstipps.
Ich für meinen Teil war über das Abschneiden meines Hundes sehr stolz, die Beurteilung liest sich richtig klasse. Das Gefühl, einen sicheren Hund an seiner Seite zu wissen ist einfach herrlich. Dennoch hat Herr Karrenberg sehr richtig bemerkt, was ich in der Erziehung meines Hundes noch verbessern kann, und diese Tipps haben sich schon jetzt als sehr hilfreich und effektiv erwiesen.
Zu guter Letzt möchte ich der Organisatorin und ihren fleißigen Helfern danken: einen solchen Tag zu organisieren und diesen dann noch mit belegten Brötchen, Kuchen und Getränken zu verfeinern ist mehr als einen Dank in meinem Bericht wert!

Anna Hagemann mit Icamani Ayashe

I'm Jaunty of Dukefield beim Wesenstest

Foto: Detlef Granitza

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