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Dummy-Seminar in Markkleeberg (Bericht)

Beitragslink: http://www.drc-leipzig.de/2008/07/dummy-seminar-in-schwieren-bericht/
Erstellt am: 2. Juli 2008

Bericht zu Dummy-Seminar (14./15.06.2008)

Als Heike mir Anfang des Jahres erzählte, dass Helene Leimer und Betty Schwieren im Sommer nach Leipzig kommen würden, war die Vorfreude schon riesengroß. Am Samstag (14.06.2008) war es dann endlich soweit. Wir, das heißt neun Hundeführer mit Hunden und Anhang, trafen uns 9.30 Uhr bei Sonnenschein und mit viel guter Laune am Cospudener See in Markkleeberg. Nach einer fröhlichen Begrüßung durch Sonderleiterin Heike Franke übernahmen auch schon Helene und Betty. Zuerst wollten sie sich ein Bild von jedem einzelnen Hund machen. Dazu wurden ein bis mehrere kurze Apporte durchgeführt. Nach den „Problemzonen“ der Hunde wurde anschließend zwei Gruppen gebildet.

Eine genaue Aufgabenbeschreibung zu liefern ist nicht möglich, da für jeden Hund ganz individuelle Aufgaben in Angriff genommen wurden. Das abwechslungsreiche Gelände bot genügend Möglichkeiten, dem Trainingsstand des jeweiligen Hundes entsprechend, zu arbeiten. Dabei standen die Basics immer im Vordergrund. Helene und Betty machten uns außerdem deutlich, wie wichtig unsere momentane Motivation zum Training, Körpersprache, Stimme sowie Mimik sind.

Wir spielten mit unseren Hunden mit dem Ball, um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen und Spannung aufzubauen, um dann mit Freude klare Kommandos einzuflechten. Wir versteckten uns, ließen die Hunde uns suchen, um anschließend mit ihnen kurz zu spielen und im Dauerlauf zur Gruppe zurückzufinden. Wir ließen die Hunde eine einfache Markierung arbeiten und stürmten im Moment des Pick-ups in die andere Richtung davon. Solch einfache Interaktionen ließen manchen Hund zum großen Erstaunen des Hundeführers jede Geschwindigkeitsbegrenzung überschreiten.

Nach einer gemütlichen Mittagspause – an dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Heike und ihre Helfer, insbesondere an Mario Hickethier für seinen Einsatz am Grill – in der wir bei Würstchen und anschließendem Kaffee und Kuchen die Ereignisse des Vormittags in gemeinsamer Runde austauschten, starteten wir in der gleichen Gruppeneinteilung in den Nachmittag.

Da wir unsere Hunde Vormittags gut „eingearbeitet“ hatten, konnten wir jetzt davon profitieren. Die Hunde wurden nun einzeln aus den Autos geholt und die Baustellen vom Vormittag mit zunehmender Schwierigkeitserhöhung weiter bearbeitet, jedoch immer auf dem Level, dass der Hund dies gut bewältigen konnte. So fand jeder HF einen äußerst positiven Abschluss mit seinem Hund und brachte ihn dann lächelnd und mit viel guter Laune ins Auto zurück. So macht Training Spaß! Leider war der Nachmittag dann viel zu schnell vorbei.

Im Anschluss fuhren wir in die Möncherei, um dort gemeinsam Abendbrot zu essen und den Tag mit angenehmen Gesprächen und der Möglichkeit weitere Fragen zu stellen, ausklingen zu lassen. Helene und Betty hatten auch ihre Trainings-DVD’s dabei, die sie dann unterstützend zeigten. Eine Teilnehmerin fragte, was eigentlich das Ziel unseres Seminars wäre: Einweiseseminar? Dummy-Seminar? Helene meinte: „Basics- Basics, Basics 1, Basics 2, Upper Basics“. Stimmt!

Besonders gut hat mir gefallen, dass jeder einzelne Teilnehmer eine Einschätzung des Seminars gegeben hat und von Betty bzw. Helene ebenso eine Auswertung bekommen hat. Während des gesamten Tages vermittelten uns Helene und Betty mit der ihnen eigenen verständnisvollen Art, auf welche Weise der Hund zur gemeinsamen Arbeit zu motivieren ist. Der Spaß am gemeinsamen Tun stand dabei immer im Vordergrund. Wer schon einmal bei einem Seminar von Helene und Betty war, der weiß um den Zauber, den beide in uns Hundeführern und unseren Hunden auszulösen vermögen, wenn wir uns auf diesen Prozess einlassen.

Großer Dank gilt natürlich Sonderleiterin Heike Franke und ihren Helfern ohne deren Organisation und Einsatz dieses Seminar nicht zustande gekommen wäre. Selbst für ein „ordentliches“ Hundwetter haben sie gesorgt. Nicht vergessen möchte ich an dieser Stelle den Revierinhaber Helmut Martini, der uns die Möglichkeit gab, sein Revier zu nutzen. Vielen Dank an Euch alle für diesen tollen Tag!

Jana Perlich
mit Loki vom Döllnitztal

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